Ibiza, Mallorca oder Menorca? Welche Insel passt zu wem

Die Balearen haben sich neben den Kanaren zu einem bedeutenden europäischen Auswanderziel etabliert. Aber die drei Hauptinseln sind sehr verschieden.

Stefanie Claudia Müller, Palma de Mallorca

Mallorca, Menorca oder Ibiza! Wo bin ich am besten aufgehoben?

Mallorca, Menorca oder Ibiza! Wo bin ich am besten aufgehoben?

 

Deike Werner lebt in Berlin, aber sie träumt oft von Spanien, vor allem von Menorca:

„In die Insel habe ich mich verliebt“.

Immer wenn sie wieder im alltäglichen Allerlei untergeht, dann sucht sie im Internet nach interessanten zum Verkauf stehenden Objekten auf der Insel:

„Ein Zuhause irgendwo anders haben, das ist sehr attraktiv“.

Die Balearen bleiben weiterhin der Hotspot für Ausländer, die in Spanien leben wollen, sei es auch nur für einige Monate oder Wochen im Jahr. Manche mieten für die Zeit auf der Insel, andere kaufen sich etwas, um öfters zu kommen.

Letzeres ist trotz der bereits hohen Preise auf den Balearen zu einem Trend geworden. Wenn das Haus nicht selber bewohnt wird, dann wird es vermietet, eine zusätzliche Einnahmequelle. In 2018 haben Ausländer ein Drittel aller auf den Balearen verkauften Immobilien in Besitz genommen wie der spanische Eigentums-Register berichtet.

An keinem Ort in Spanien ist damit das Interesse von Ausländern an Ferienimmobilien so hoch. Die Balearen machen süchtig, was auch zeigt, dass die durchschnittliche Zeit, die ein Käufer eine Immobilie behält, inzwischen bei fast 15 Jahren liegt, doppelt so lang wie noch vor 10 Jahren. Dazu trägt auch bei, dass immer mehr Menschen wie Deike als online-Sprachlehrerin auch mobil arbeiten können:

„Zudem gibt es immer bessere und günstigere Flugverbindungen auf die Inseln“,

sagt die 40jährige.

Die Balearen sind immer noch das Lieblingsziel der deutschen Mittelklasse

Dennoch: Noch immer sind die Balearen vor allem primär ein Vergnügungs- und Urlaubsort, an dem auch gearbeitet wird. Die Wirtschaft aller drei Inseln lebt in erster Linie vom Tourismus. Viele Urlauber ziehen auch einen starken Ferienimmobilienmarkt nach sich. Der Anteil ausländischer Immobilienkäufer liegt seit Jahren bei gut 30%, stärkste ausländische Käufergruppe sind die Deutschen.

Der Tourismus boomt weiter auf Mallorca!

Der Tourismus boomt weiter auf Mallorca!

Entgegen aller Vorurteile macht das Luxussegement im Ferienimmobilienmarkt der Balearen nur einen kleinen Teil aus. Nur 6% der Immobilienkäufe auf den Balearen durch Ausländer im vergangenen Jahr waren Transaktionen mit einem Wert von über einer halben Millionen Euro. Auf den Inseln zu leben, ist damit vor allem der Traum von Normalverdienern wie Deike.

Ferienimmobilien auf Mallorca sind überdurchschnittlich gut ausgestattet. Jedes siebte Angebot ist dem Luxussegment zuzuordnen, insgesamt stellen gehobene oder luxuriöse Objekte knapp die Hälfte des Marktes.

Anders als in Marbella und Umgebung ist deswegen das Segment von wirklichen Villen und pompösen Anwesen eher klein. Selbst Mallorca oder Ibiza sind nicht attraktiv für Scheichs oder reiche Russen, die es eher an die Costa del Sol treibt, um unter sich zu sein.

Dennoch gibt es auch auf Mallorca und Ibiza Mondpreise an einigen Ecken wie zum Beispiel in  Port d’Andratx, wo derzeit eine 12-Zimmer-Villa für eine Monatsmiete von 40.000 Euro im angeboten wird. Es zeigt aber auch, dass die Balearen trotz jahrelanger Preissteigerungen immer noch interessant sind als Investitionsstandort.

Nach Angaben des Berufverbandes der Beschäftigten des Eigentumsregister (Colegio de Registradores de la propiedad) ist die Inselgruppe der Ort in Spanien, wo die meisten Immobilientransaktionen stattfinden, was auch die hohe Anzahl an dort operierenden Maklern erklärt. Pro 1000 Einwohner werden 13 Verkäufe abgewickelt, nur in Valencia gibt es derzeit mit 16 noch mehr Geschäft. Interessant ist auch, dass 85% der Transaktionen in 2018 im Gebrauchtimmobilien-Segment stattgefunden haben. Gebaut wird auf den Balearen kaum noch, die Nachfrage nach Wohnraum ist jedoch enorm, was diese Tendenzen weiter verstärkt.

Welche Insel passt am besten zu mir?

Alle drei Inseln sind inzwischen teuer, aber auf Mallorca und Menorca sind noch Schnäppchen zu finden, auf Ibzia ist das schwieriger.

Gemäβ der aktuellen Balearen-Marktstudie von Porta Mallorquina sind die durchschnittlichen Quadratmeterpreise auf Ibiza inselweit so hoch wie auf Mallorca in den Hochpreisregionen Südwest und Palma. Auf Menorca hingegen bewegen sich die Preise auf einem Niveau, das den günstigeren Regionen auf Mallorca entspricht, zum Beispiel dem Osten. Die reichste Auswahl an Immobilien verschiedener Preisklassen und in unterschiedlichen Lagen finden Interessierte in jedem Fall auf Mallorca. Auf Menorca wird es dagegen schwierig, überhaupt etwas zu finden, da sich dort nur jede fünfte auf den Balearen zum Verkauf stehende Ferienimmobilie befindet und auch Ibiza präsentiert nur 8% Marktanteil.

Aber welche der Inseln ist die beste, wenn ich wirklich dauerhaft eine Unterbringung suche, sei es zum Überwintern oder als Investition. Ibiza ist ohne Zweifel inzwischen das teuerste, das lauteste und im Sommer auch das überlaufenste Pflaster. Menorca ist ruhiger. Im Winter sind hier aber auch viele Restaurants und Hotels geschlossen. Wer vor allem Party und soziale Kontakte sucht, der ist in jedem Fall auf Ibiza richtig. Wer auch um Weihnachten Sport machen oder wandern will und auch gerne schick essen geht, der ist auf Mallorca perfekt aufgehoben.

„The Sunday Times“ hat die Hauptstadt von Mallorca, Palma, 2015 zum besten Lebensstandort gewählt. Meer, Gebirge, Rad- und Wanderwege, aber auch Party sind direkt in der Nähe. Allerdings ist das Zentrum inzwischen auf dem Preisniveau von München und leidet wegen der wachsenden wirtschaftlichen Aktivitäten unter ernsthaften Verkehrsproblemen.

Die Liebe liegt im Detail: Wo bin ich am besten aufgehoben?

Menorca – Die Stille

Der Immobilienmarkt auf Menorca verzeichnet ein spürbar anhaltendes Preiswachstum. Das menorquinische Dorf Es Castell am Eingang des Hafens von Maó konnte in 2018 bei den Gebrauchtimmobilien einen Preisanstieg von 42 Prozent im Jahresvergleich verzeichnen und schlug damit einen Rekord in Spanien.

Menorca bezaubert mit seinen kleinen Buchten und idyllischen Dörfern

Es Castell ist nicht nur die östlichste Ortschaft der Insel sondern des gesamten Landes, was sensationelle Sonnenuntergänge garantiert. Allein in den vergangenen zwei Jahren zogen die Kaufpreise für Wohnimmobilien inselweit um circa 15 Prozent an. Grund hierfür ist die wachsende Nachfrage nach Zweitwohnsitzen bei einem gleichzeitig sehr begrenzten Angebot. Auf der zweitgröβten der Baleareninseln gibt es keine bebauten Strände, Hochhäuser oder Bettenburgen wie sie der Tourist von Ibiza und Mallorca gewohnt ist. Die größten Preissteigerungen registrieren Villen und klassische Landgüter in exklusiver Meereslage.

Großes Haus in erster Meereslinie in Es Castell

Großes Haus in erster Meereslinie in Es Castell

Neubaupotenzial besteht derzeit in touristischen Regionen rund um die Hauptstadt und in Ciutadella. Die begehrten Stadthäuser kosten zwischen 350.000 und bis zu 1,5 Millionen Euro. Das ist sehr viel Geld, aber intellektuelle Naturliebhaber wie die Sprachlehrerin Deike Werner zieht die magische Insel enorm an und sie hat schon öfters über eine Investition dort nachgedacht:

„Hier findet man sofort zu sich selber, ist konzentriert und kann alles unglaublich genieβen, weil es diesen Massentourismus nicht gibt“.

Menorca ist „pure Schönheit“, findet sie. Zusammen mit ihrem Freund hat die Berlinerin auch ein Video über Insel gemacht, das unter Beautiful Menorca auf youtube zu finden ist.

Menorca ist etwas für Naturliebhaber mit „Niveau“

Viele Einheimische kaufen Stadthäuser und machen daraus Bed & Breakfast oder kleine Hotels wie zum Beispiel der Fall beim Petit Maó, wo sich interessierte Investoren Ideen holen können. Urlaub wird hier wie das Leben in einer menorquinischen sehr exquisiten Familien angeboten, mit Frühstück im kleinen Garten und der Rezeption im Wohnzimmer.

Diese neuen Unternehmungen sind auch zum Teil Notlösungen, weil der Arbeitsmarkt auf Menorca sehr beschränkt ist. Viele Menschen arbeiten deswegen im Winter anderswo, was die Insel für Urlauber, die gerne Unterhaltung mögen, vielleicht langweilig macht. Theater, Kunstausstellung und Konzerte sind hier eher spärlich anzufinden.

Die Preise im Inland sind in aller Regel niedriger als die in Küstennähe. Apartments werden dort bereits ab 100 000 Euro offeriert. Besonders gefragt bei Immobilienkäufern sind der von der Inselhauptstadt Mahón gut zugängliche Südosten Menorcas und die Wohngegenden in der Umgebung des Hafens von Ciutadella.

„Adults only“ – Konzepte sind im Trend auf Menorca

Menorca zieht wegen des ausgeprägten Ästhetik-Empfinden seiner Einwohner vor allem anspruchsvolle und intellektuelle Touristen an, die im Urlaub lesen, gut Essen und auch zu sich selbst finden wollen. Die Insel hat nicht viel an Diskos oder Clubs zu bieten, dafür aber viele Orte, die eine besondere Magie ausstrahlen wie die vielen Leuchttürme, die vielen kleinen Buchten und auch der Sternenhimmel bei Nacht.

Allerdings sind hier Kinder weniger gerne gesehen als vielleicht auf Mallorca, was unbedingt berücksichtigt werden sollte. Der Menorquiner ist auch nicht so Urlauber freundlich wie der Mallorquiner. „Adults only“-Konzepte bei Hotels sind hier ziemlich erfolgreich.

Von der Temperatur her ist es etwas kühler als auf den anderen Inseln und immerhin gibt es auch 60 Tage im Jahr, an denen es im Durchschnitt regelt. Menorca ist damit auch nicht die typische Sonnen- und Strandsurlaubinsel. Hier wird vor allem gewandert und Fahrrad gefahren, geritten oder werden einfach nur die tollen Sonnenuntergänge bewundert, zum Bespiel in der Cova d’en Xoroi oder im Isabella Beach Club.

Menorca hat fast überall Stil, peinliche Kegelclubs oder Junggesellenabschiede gibt es hier nicht. Die Insel ist sehr flach und es gibt wenig Autoverkehr, was das Leben auf Menorca noch entspannter macht. Allerdings sind die Flugverbindungen auf die Insel kompliziert, während Mallorca und Ibiza weiterhin direkt und mehrmals am Tag angeflogen werden aus Deutschland, muss Menorca im Winter fast immer auf Umweg angesteuert werden: entweder mit Zwischenlandung in Mallorca oder von dort mit der Fähre.

Lesetipp Menorca:
Buch: Menorca – Insel des Gleichgewichts

Ibiza – die Kapriziöse

Panoramablick auf Ibizas Alsstadt

Ibiza hasst man oder man liebt es. Hier treffen sich Extreme. Hier findet sich der teuerste Ort Spaniens. In Sant Josep de sa Talaia kostet der Quadratmeter bereits rund 6200 Euro und ist damit auf dem Niveau von München. Auf 80 Kilometer sind hier 32 verschiedene Buchten angesiedelt, die auch gerne mit dem Segelboot angesteuert werden. Das Angebot ist gering. Aber billig ist es hier nirgendwo mehr. Die Preise auf der Insel haben in den vergangenen Jahren wohl den gröβten Anstieg erlebt.

Ibiza Stadt und Santa Eulària gehören auch zu den Luxus-Pflastern. Hier bezahlen Ferienimmobilien-Investoren bereits weit über 3000 Euro pro Quadratmeter. Ibiza ist das weltweite DJ-Zentrum und deswegen seit Jahren Trendsetter für elektronische Musik. Eine Wohnung kostet im Durchschnitt 38 Prozent mehr als noch vor 11 Jahren. Bei den Ausstattungskriterien der Immobilien präsentiert sich Ibiza als absolute Luxusinsel. Rund 80% der angebotenen Immobilien verfügen über eine gehobene Ausstattung.

Ohne Auto funktioniert das Leben auf der Insel nicht

Auf Ibiza ist ein Leben ohne Auto schwierig, da die öffentlichen Verkehrsmittel noch sehr rudimentär sind. Allerdings ist Vorsicht geboten, die Strassen sind in keinem guten Zustand, sie sind teilweise sehr schmal.

Eine beliebte Zeit für Langzeiturlauber sind die Monate Januar und Februar, wenn die Mandelbäume in Blüte stehen und das Klima mild ist. Im Sommer kann es hier fast tropisch heiss werden und eindeutig zu voll auf der kleinen Inseln und seinen Landstrassen. Im Februar hingegen gibt es im Mandeltal von Santa Inés einzigartige Vollmondwanderungen, bei denen sich die Blüten der Bäume unter dem glitzernden Sternenhimmel im Mondlicht wie eine silberne Decke ausbreiten.

Die Mandelblüte auf Ibiza ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Ibiza ist aber auch die Insel, wo Kunst und Kultur-Liebhaber am besten aufgehoben sind. Auch wenn weniger verkauft wird als die Szene-Leute prahlen, finden hier viele wichtige Ausstellungen und Artevents statt. Es gibt zudem einige Museen und immer noch einige Galerien. In Ibiza-Stadt trifft sich die Kunstwelt. Hier leben internationale Musiker, Maler und Schauspieler. Networking ist überall möglich – in Bars, Restaurants oder Clubs.

Der Beat vom Pacha, der ersten Groβdisco auf Ibiza, ist immer noch angesagt. Die Hippie-Party im Sommer zieht immer noch Hunderte von Menschen an. Die deutsche Journalistin Clementine Kügler ist kein Partytyp, kennt aber die einsamen Stellen der Inseln. Deswegen hat sie sich jetzt entschieden, komplett auf der Insel zu leben und nicht nur zu Besuch zu kommen:

„Es gibt inzwischen viele Kontraste hier, aber Ibiza hat noch eine eigene Magie“.

Lesetipp Ibiza:

Buch: Ibiza Bohemia

Mallorca – die Vielseitige

Mallorcas Südwesten hat die meisten und die teuersten Ferienimmobilien im Angebot.

Wenn es in den spanischen Medien um Mallorca geht, dann ist entweder die Köngsfamilie dort oder es sind Millionen-Transaktionen im Spiel. Ansonsten wird wenig über die gröβte Insel der Balearen berichtet, obwohl dort unter anderem der Sitz der Trend-Schuhmarke Camper und der Hotelketten Iberostar und Riu liegen.

Der Südwesten der Insel ist am teuersten, zusammen mit Palma und Umgebung. Hier ist vor allem Son Vida angesagt, wo durchaus schon von einem Millionärshügel gesprochen werden kann. Wer Golf spielen mag, der ist hier richtig. Im Inselinneren leben dagegen die Menschen, die auf Mallorca wirklich eine Existenz aufbauen, die Ruhe suche oder ein Unternehmen betreiben. Es sind nicht die klassischen Ferienimmobilien, die dort zu finden sind, eher Fincas, Dorfhäuser und Stadtvillen.

Gepflegte Finca mit Pool und Vermietungslizenz in ruhiger Lage, bei Santa Maria del Cami

Gepflegte Finca mit Pool und Vermietungslizenz in ruhiger Lage, bei Santa Maria del Cami

Die hohe Lebensqualität macht die Insel zu einem Magneten für junge, erfolgreiche Menschen aus aller Welt, die sich aussuchen können, wo sie leben möchten. Mallorca ist ideal wegen des Klimas, der Sicherheit, der internationalen Schulen, der medizinischen Versorgung, der Infrastruktur und der guten Anbindung an die wichtigsten Städte Europas. Viele der Männer und auch ein paar Frauen arbeiten in Europa, Fernost oder den Emiraten und ihre Familien leben derweil auf Mallorca.

Es ist inzwischen einer der internationalsten Inseln der Welt. Beruflich gibt es hier viele Möglichkeiten, auch wenn die Gehälter viel niedriger sind als in Deutschland. Das Leben ist jedoch inzwischen fast genauso teuer.

Der Immobilienmarkt

Gemäβ der Studie von Porta Mallorquina befinden sich die meisten Luxus-Objekte im Südwesten der Insel, Andratx, Portals oder Santa Ponsa sind einige der Orte, die während nur 12% des Angebots im Inselinneren zu finden sind. 10% der Angebote bewegen sich bei Quadratmeterpreisen von 6000 Euro aufwärts.

2019 liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Ferienimmobilien auf Mallorca bei rund 5.400 € und damit rund 8% über dem Vorjahreswert.

Baugenehmigungen gibt es derzeit nur noch für solche Investoren, die gleich mehrere Hektar Land kaufen, womit der Ausverkauf der Insel vermieden werden soll und der Preis natürlich auch künstlich hoch gehalten wird.

Auch wenn das Inselinnere inzwischen auch bei Ausländern beliebt ist, will der Standard-Mallorcafan immer noch seinen Blick aufs Meer und der kostet inzwischen ein Vermögen, weil es kaum noch Baugenehmigungen gibt und die Nähe zum Strand vielen Menschen noch immer sehr viel wert ist.

Rund 15% Preisaufschlag sind für den begehrten Blick aufs Mittelmeer fällig, liegt die Immobilie in der ersten Linie, ist sie im Schnitt rund ein Drittel teurer

Das Center for Real Estate Studies in Freiburg hat ermittelt, dass solche Immobilien im Nordosten der Insel bereits bis zu 9000 Euro den Quadratmeter kosten können. Für den deutschen Unternehmer Matthias Meindel, der selber ein Dorfhaus bei Inca gekauft hat, ist Mallorca von allen Insel immer noch die beste Alternative für eine Immobilieninvestition:

„Einfach wegen der Erreichbarkeit von fast allen europäischen Ländern“.

Er hat aber auch sehr günstig gekauft und gehört zu den wenigen Deutschen auf der Insel, die gut Spanisch sprechen. Der eigentlich in Leipzig wohnende Investmentberater, glaubt, dass Dorfhäuser auf Mallorca noch immer eine interessante Nische sind und denkt selber über den Kauf eines weiteren Objekts nacht:

„Das Leben auf dem Land auf Mallorca ist nicht mit einem abgelegenen Kuhdorf in Bayern zu vergleichen. Alles ist hier in der Nähe, wenn man ein Auto hat“.

Lesetipp Mallorca

Buch: Mallorca clásica

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