Porta Mallorquina steigert Umsätze

Immobiliengeschäft blüht trotz Pandemie

Betongold bleibt auch in Krisenzeiten eine beliebte Währung. Das inselweite Maklerunternehmen Porta Mallorquina Real Estate meldet für das vergangene Geschäftsjahr eine Steigerung der Verkaufsumsätze von 11 Prozent, das Provisionsvolumen bei Immobilienverkäufen stieg insgesamt um 8 Prozent. Der durchschnittliche Verkaufspreis bei Häusern betrug rund 980.000 Euro, bei Wohnungen 362.000 Euro.

Teuerste verkaufte Immobilie war eine Villa in Andratx, die für 6,8 Millionen den Eigentümer wechselte. Mit knapp 70 Prozent stellten Käufer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz den höchsten Anteil bei Porta Mallorquina dar. Der Anteil britischer Käufer ging 2020 weiter zurück, die nordischen Länder blieben konstant im Vergleich zu den Vorjahren.

Trotz Lockdown und Reisebeschränkung. Das eigene Ferienhaus auf Mallorca ist beliebter denn je. Makler Porta Mallorquina meldet positiven Jahresstart 2021.

Trotz Lockdown und Reisebeschränkung. Das eigene Ferienhaus auf Mallorca ist beliebter denn je. Makler Porta Mallorquina meldet positiven Jahresstart 2021.

 Online Besichtigungen beliebt

Timo Weibel, Direktor von Porta Mallorquina und selbst Inhaber von zwei Immobilienshops auf der Insel beschreibt, wie die Immobilienmakler das erste Corona-Jahr erlebt hatten:

„Nach einer kurzen Schockstarre im ersten Lockdown Mitte März hat sich das Interesse sehr schnell erholt. Die Kaufanfragen gingen zwar in Summe um rund ein Drittel zurück, dafür waren die Kunden, die sich meldeten, um so entschlossener, ihren Traum von einer eigenen Ferienimmobilie auf Mallorca zu verwirklichen.“

Mit Skype, Zoom und Co. hielten die Makler Kontakt mit ihren Kunden im Ausland, Immobilien wurden zum Großteil vorab online besichtigt.

„Manche Kunden haben sogar nur aufgrund des Videos gekauft. Auch zur Abwicklung reisten viele nicht an, sondern erledigten das per Vollmacht mit Apostille bei einem Notariat in Deutschland.“,

erinnert sich Timo Weibel.

Timo Weibel, Porta Mallorquina

Timo Weibel, Porta Mallorquina

 Zweites Halbjahr deutlich besser als die ersten sechs Monate

Von Juni bis Oktober waren die Makler dann dauernd auf Achse: „Entweder auf Besichtigung oder beim Notar.“, so Weibel weiter. Im dritten und vierten Quartal wurden gut zwei Drittel des Gesamtvolumens verbrieft.

Bei den Verkäufern stellen die Spanier noch die stärkste Gruppe, doch auch hier steigt der Prozentsatz der Verkäufer aus Deutschland von Jahr zu Jahr. Mittlerweile bilden sie mit gut 30 Prozent die zweitstärkste Gruppe im Nationenranking der Verkäufer.

Für Timo Weibel ist diese Entwicklung keine Überraschung:

„Seit gut fünf Jahren sind die Deutschen die stärkste Käufergruppe auf Mallorca. Da Ferienimmobilien schneller verkauft werden als Erstwohnsitze, ist es nur natürlich, dass die Deutschen auch hier einen immer größeren Anteil darstellen.“

Neuer Immobilienshop im ILLES Fitnessstudio Santa Ponsa

Um Eigentümern und Kaufinteressenten noch mehr Service vor Ort zu bieten, eröffnete Porta Mallorquina nun zwischen Santa Ponsa und Portals Nous einen weiteren Standort. Der neue Immobilienshop liegt im bekannten Gewerbegebiet Son Bugadelles, in der Carrer de Son Thomas 2, direkt im Foyer des Fitnessstudios ILLES.

Der neue Immobilienshop von Porta Mallorquina in Santa Ponsa

Der neue Immobilienshop von Porta Mallorquina in Santa Ponsa

Der neue Immobilienshop ersetzt den bisherigen Standort in Portals Nous. Inhaberin Mirjana Antic und Partnerin von Timo Weibel ist begeistert von dem neuen Standort:

„Der Shop ist von Santa Ponsa und Portals Nous aus gleich gut zu erreichen und unsere Kunden sind froh, dass sie hier so gut parken können.“

Damit ist Porta Mallorquina Real Estate wieder mit acht Standorten auf Mallorca vertreten. Timo Weibel kann sich mittelfristig sogar noch weitere Shops auf der Insel vorstellen:

„Zehn Shops sind ohne Probleme machbar.“

Das Jahr 2021 lief zunächst etwas ruhiger an als das Vorjahr, doch Anfang März lagen die Verkaufszahlen bereits wieder auf dem Niveau von 2020.  Timo Weibel blickt weiter positiv nach vorne:

„Die Anzahl der Anfragen ist auf Rekordhöhe und viele Kunden stehen sozusagen in den Startlöchern. Aufgrund der niedrigen Inzidenzzahlen auf der Insel hoffen sie, dass die allgemeine Lage sich in den nächsten Wochen weiter entspannt und eine Anreise auch ohne Quarantäne und Testverpflichtungen möglich sein kann.“

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