Wie finanziere ich meine Immobilie auf Mallorca?

Mallorcas Banken bieten gute Konditionen – wir erklären Ihnen, was zu beachten ist

Es besteht kein Zweifel: Mallorca ist speziell für einen Zweitwohnsitz gefragter denn je. Vor allem ist eine Inselimmobilie eine lohnenswerte Investition, die bei den unvermindert guten Prognosen nach wie vor jedes Jahr an Wert gewinnt. Die Frage stellt sich, wie finanziere ich meine Immobilie auf Mallorca am besten?

Wir können unsere Immobilie über eine Bank in Deutschland oder auf Mallorca, über einen privaten Kreditgeber oder mit Bargeld finanzieren. Wer über ausreichend Bargeld verfügt, der hat es selbstverständlich am einfachsten, spart Zinsen und der Erwerb der Immobilie ist schneller und unkomplizierter.

Die Banken, die auf Mallorca am ehesten eine Immobilie auch für Ausländer finanzieren, sind:

  • Santander
  • Bankia BBVA
  • Sabadell
  • La Caixa
  • Banca March
  • Bankinter
  • Abanca
  • ING Direct
  • Targobank

Auch die Zweigstellen auf Mallorca der Deutschen Bank kommen in Frage. Wird über eine Bank vor Ort, also auf Mallorca, finanziert, gibt es im Vergleich zu deutschen Bankkrediten und zu spanischen Kreditnehmern, einige Unterschiede.

Eine Immobilie auf der spanischen Insel stellt eine lohnenswerte Investition dar.

Die Finanzierung durch eine Bank in Spanien

Etwas Eigenkapital ist auf alle Fälle grundsätzlich vonnöten, denn grundsätzlich gilt, dass Ausländer ihre Immobilie zu höchstens 70 % finanzieren lassen können, im Vergleich zu Spaniern mit 80 %. Am leichtesten ist die Kreditbewilligung, wenn der Käufer mindestens die Hälfte der Immobilie und die anfallenden Kosten (mindestens plus 10 %) selbst finanzieren kann.

Entscheidend ist natürlich die Summe des Kredites und die Laufzeit der Tilgung. Im Normalfall werden Kredite so vergeben, dass die Summe mit 65, höchsten 70 Jahren abbezahlt ist. Auch richtet sich der Basis-Zins danach, ob Sie Mallorca-Resident oder Nicht-Resident sind.

Gute Zeiten für Kredite

Der wichtigste Unterschied zu Deutschland allerdings ist: Die Zinsen sind in Spanien variabel, da sie an den EURIBOR gekoppelt sind. Der EURIBOR ist der Zinssatz für Termingelder in Euro, die zwischen Banken, gehandelt werden (derzeit werden bei einer Laufzeit von 30 Jahren bei den Banken Euribor + 0,90-0,99 % berechnet).

Das bedeutet, dass sich der Zins, also die monatliche Belastung, verändern kann. Das kann als Vorteil oder als Nachteil betrachtet werden. Normalerweise verändert sich der Zinssatz, wenn überhaupt, nur geringfügig und aufgrund der langen Niedrigzins-Periode ist die Lage derzeit für eine Kreditaufnahmen entsprechend günstig. Fällt der Zins, wird die Finanzierung im Laufe der Jahre günstiger, steigt er, entsprechend teurer. Normalerweise wird in die Hypothek allerdings eine Schutzklausel eingebaut, so dass die Kosten nicht ins Unermessliche steigen können.

Auf alle Fälle sollte man hier gut vergleichen und sich entsprechend beraten lassen. In Deutschland ist das anders: deutsche Konditionen schreiben den Zinssatz für mindestens zehn Jahren fest. Man zahlt also jeden Monat die gleiche Summe. Sind Sie ein guter Kunde bei Ihrer deutschen Bank und können eventuell eine Immobilie in Deutschland als Sicherheit anbieten oder Ihre Bank vermittelt sogar Immobilien auf Mallorca, so ist diese Art der Finanzierung gleichfalls eine sichere Sache.

Wie schließe ich eine Hypothek ab?

Gleich welche Bank angefragt wird, die Unterlagen und die Tilgung des Kredits werden genaustens geprüft – auch woher das Eigenkapital stammt und aus welcher Quelle die Tilgung finanziert wird. Nun dauert es zwischen ein bis zwei Wochen, ehe der Kunde Bescheid erhält, ob die Hypothek bewilligt wird oder nicht. Bei einer Zusage sind der Abschluss einer Hausratsversicherung und einer Lebensversicherung, falls noch nicht vorhanden, bei der Bank Pflicht.

Selbstverständlich muss nun ein Konto bei der Bank eingerichtet werden. Dazu – und insgesamt für den Kauf einer Immobilie auf Mallorca – muss als allererstes eine spanische Steuernummer, die N.I.E., bei der Ausländerbehörde beantragt werden, ohne die kein Bankkonto in Spanien eingerichtet, keine Kaufverträge abgeschlossen und keine Steuern bezahlt werden können. Die N.I.E. ist ebenso wichtig wie die Unterstützung durch einen Notar oder Anwalt, denn nur mit einem notariellen Kaufvertrag ist eine Eintragung des neuen Eigentümers ins Grundbuch möglich.

Sollten Sie schon die passende Immobilie entdeckt haben, aber noch keine Finanzierungszusage erhalten haben, wird üblicherweise ein Optionsvertrag abgeschlossen. Der Kauf der Immobilie und die Unterzeichnung des Finanzierungsvertrages erfolgen gewöhnlich im Beisein des Rechtsanwaltes oder Notars noch am selben Tag.

Das Gute heutzutage ist, dass viele Kanzleien und die meisten Banken auf Mallorca mittlerweile mehrsprachige Mitarbeiter haben. Denn immerhin wurden im letzten Jahr rund 30 Prozent der Immobilien auf Mallorca – das bedeutet fast jedes dritte Haus – an Ausländer veräußert, wobei Deutsche nach wie vor die größte Käufergruppe darstellen.

Geldscheine

Anders als in Deutschland sind die Zinsen in Spanien variabel.

Lassen Sie sich gut beraten

Die Chancen sind gut und die Zinsen niedrig, worauf also noch warten? Bei all dem sollte man sich jedoch gut beraten lassen, erst recht beim Hauskauf. Wir von Porta Mallorquina haben nicht nur eine vielseitige Auswahl für Ihre Wunschimmobilie, sondern stehen Ihnen selbstverständlich beratend und unterstützend zur Seite.

Wir arbeiten mit den besten Rechtsexperten zusammen und empfehlen Ihnen die passende Finanzierungsart. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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